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Mariengrotte mit Ruheplatz und Sitzbank bei Schönarts Foto: Pension Heuler
Wanderung 2 · Rundweg ab dem Haus

Zur heiligen Ottilia nach Schönarts

Über Felder und durch den Wald in den kleinen Weiler Schönarts – zum wenig beachteten Kirchlein St. Ottilia hinter der Friedhofsmauer. Zurück geht es an der Mariengrotte vorbei und am Naturschutzgebiet „Pechwiesen“ entlang.

~ 7 kmRundwanderungleichtKirche & Naturschutzgebiet
Wanderung 2
Schönarts
ab Eußenheim
Länge
~ 7 km
Rundwanderung
Dauer
~ 1:45 h
gemütlich
Schwierigkeit
leicht
eine mäßige Steigung
Sehenswert
St. Ottilia
Kirche · Pechwiesen

Ein Kirchlein hinter hoher Friedhofsmauer, das kaum jemand kennt – und an den Pechwiesen Blau- und Braunkehlchen, Bekassine und die Nagespuren des Bibers.

Die Route auf einen Blick

Interaktive Karte folgt Feld & Wald Wern Werntalbahn Neubergsgraben Schönarts St. Ottilia Mariengrotte Pechwiesen Eußenheim START · ZIEL N ca. 7 km · Rundweg

Wegpunkte der Tour

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Start

Pension Heuler · auf den Radweg

Vor der Pension biegen Sie rechts auf den Radweg Richtung Stetten ein – gleichzeitig Wanderweg 5.

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Wegpunkt 01

In den Neubergsgraben

Nach ca. 30 Minuten erreichen Sie die Staatsstraße. Weiter dem Weg 5 nach links in den Neubergsgraben.

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Wegpunkt 02

Über Felder und durch den Wald

Nach kurzer Strecke zweigt rechts der Weg 4 ab. Er führt über Felder und durch Wald in den Weiler Schönarts, der zur Gemeinde Eußenheim gehört.

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Höhepunkt

Kirche St. Ottilia in Schönarts

Das wenig beachtete Kirchlein steht hinter einer hohen Mauer im Friedhof – ein Besuch lohnt sich. Erster urkundlicher Hinweis: 1467.

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Wegpunkt 03

Mariengrotte am Bahnübergang

Für den Rückweg überqueren Sie die Staatsstraße, die Wern und die Eisenbahn. Gleich dahinter, bei der Mariengrotte, biegen Sie rechts ab auf den Radweg zurück nach Eußenheim.

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Wegpunkt 04

Naturschutzgebiet „Pechwiesen“

Jenseits der Bahngleise liegt das kleine Biotop: Lebensraum für seltene Vogelarten wie Blau- und Braunkehlchen, Bekassine und den jedes Jahr durchziehenden Seeadler. Auch der Biber fühlt sich dort seit einigen Jahren recht wohl.

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5
Abstecher

Teich in den Pechwiesen

Gleich nach der Bahnunterführung zweigt rechts ein Weg in die Pechwiesen ab. Nach einigen hundert Metern erreichen Sie einen Teich, der vom Bund Naturschutz angelegt wurde und weiterhin betreut wird. Bitte beachten Sie die Hinweise auf den Schildern.

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Ziel

Zurück zur Pension Heuler

Über den Radweg auf bekanntem Weg zurück nach Eußenheim – oder der Straße nach links ins Dorf folgen und vor der Bäckerei Rudolph rechts zurück zur Pension.

Ihr Weg

Sie biegen vor der Pension rechts auf den Radweg Richtung Stetten ein, gleichzeitig Wanderweg 5. Nach ca. 30 Minuten erreichen Sie die Staatsstraße. Folgen Sie weiter dem Weg 5 nach links in den Neubergsgraben.

Nach kurzer Strecke zweigt rechts der Weg 4 ab. Er führt Sie über Felder und durch Wald in den Weiler Schönarts, der zur Gemeinde Eußenheim gehört.

Hier sollten Sie das wenig beachtete Kirchlein St. Ottilia besuchen, das hinter einer hohen Mauer im Friedhof steht. Kurze Erläuterungen dazu finden Sie weiter unten.

Für den Rückweg überqueren Sie die Staatsstraße, die Wern und die Eisenbahn. Gleich dahinter, bei der Mariengrotte, biegen Sie rechts ab auf den Radweg zurück nach Eußenheim.

Jenseits der Bahngleise sehen Sie das kleine Naturschutzgebiet „Pechwiesen“, ein wertvolles Biotop für seltene Vogelarten wie Blau- und Braunkehlchen, Bekassine und den jedes Jahr durchziehenden Seeadler. Auch der Biber fühlt sich dort seit einigen Jahren recht wohl.

Wenn Sie auf die Staatsstraße treffen, können Sie nach rechts, dem Radweg folgend, die Eisenbahn unterqueren. Gleich nach der Unterführung zweigt rechts ein Weg in die Pechwiesen ab. Auf ihm erreichen Sie nach einigen hundert Metern einen Teich, der vom Bund Naturschutz angelegt wurde und weiterhin betreut wird. Bitte beachten Sie die Hinweise auf den Schildern.

Wenn Sie nicht die Pechwiesen besuchen wollen, gehen Sie einige hundert Meter auf der Straße, biegen dann links auf den Radweg ein und wandern den bekannten Weg nach Eußenheim zurück. Sie können auch, der Straße nach links folgend, das Dorf erreichen und vor der Bäckerei Rudolph rechts zurück zur Pension gehen.

Bei trockenem Wetter führt Sie direkt nach der Wernbrücke ein sehr schöner Wiesenweg direkt an der Wern entlang zur Pension zurück.

🥾
Gut zu wissen: Der Abstieg nach Schönarts ist auf guten Wegen, aber recht steil – festes Schuhwerk ist empfehlenswert.

Sehenswert: Die Kirche von Schönarts

St. Ottilia

Ein wenig beachtetes Kleinod im Weiler Schönarts

Erste Erwähnung
Erster urkundlicher Hinweis aus dem Jahr 1467; vermutlich existiert die Kapelle aber schon wesentlich länger. Man geht davon aus, dass es sich bei dem ursprünglichen Kirchlein um eine der ältesten Kirchenbauten der näheren Umgebung handelt.
Patrozinium
Die Hl. Ottilia wurde Ende des 7. Jahrhunderts als Tochter einer adeligen Familie auf Schloss Hohenburg südwestlich von Straßburg geboren. Sie kam blind zur Welt und wurde vom Vater verstoßen. Durch das Wunderwirken des Hl. Einhard von Regensburg konnte sie von ihrem Leiden geheilt werden; sie trat in ein Kloster ein.
Überlieferung
Der Legende nach enterbte Ottilias Vater Adalrich seine Tochter, als sie den Schleier nahm. Als er ihr eines Tages begegnete und fragte, was sie tue, antwortete sie, sie trage Hafermehl zu einem Kranken. Das ging ihm so zu Herzen, dass er ihr verzieh und ihr Schloss Hohenburg schenkte. Dort gründete Ottilia das Kloster Odilienberg im Elsass.
Architektur
Die Erweiterung zum heutigen Kirchengebäude fand Ende des 17. Jahrhunderts statt. Heute stellt sich die kleine Kirche als einfacher Hallenbau mit angebautem Chor dar.
Ausstattung
Im Innenraum fällt der Blick zuerst auf den Hochaltar aus dem 17. Jahrhundert: Zwei mit Weinlaub umwundene Säulen rahmen das Bild Johannes des Täufers ein, je ein Engelskopf ziert die Säulensockel und den rundbogigen Giebel. Ergänzt wird er durch zwei fast gleich gestaltete Seitenaltäre – links die Kirchenpatronin Hl. Ottilia, rechts die Begegnung Mariens mit Elisabeth.
Mariengrotten
Die beiden Mariengrotten an der Kirche und am Bahnübergang stammen aus der Zeit um 1960 und wurden von Privatleuten errichtet.

Lust auf diese Runde?

Übernachten Sie direkt am Start: Wir geben Ihnen gerne den Wegeplan und Tipps für unterwegs mit – und sagen Ihnen, wo Sie in den Pechwiesen die besten Chancen auf Biber und Blaukehlchen haben.

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